Freiburger Horizonte - Ingo Dachwitz, © FRIAS

Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen – Buchvorstellung und Diskussion

Freier Eintritt

Wie verändert die Macht großer Technologie-Konzerne das Leben von Milliarden Menschen – und wer zahlt den Preis dafür?

Arbeiterinnen und Arbeiter bauen in Minen unter schwierigen Bedingungen die Rohstoffe für Smartphones ab, während sogenannte Klickarbeiter zu niedrigen Löhnen problematische Inhalte aus sozialen Netzwerken filtern oder Daten für Anwendungen Künstlicher Intelligenz vorbereiten.

In ihrem neuen Buch „Digitaler Kolonialismus. Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“ rücken der Kommunikationswissenschaftler und Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Jurist und Digitalisierungsexperte Sven Hilbig Menschen in den Mittelpunkt, die im Alltag der Digitalisierung meist unsichtbar bleiben. Sie wollen damit zeigen, wie eng der digitale Alltag in wohlhabenden Ländern mit den Lebensrealitäten im Globalen Süden verbunden ist. Dachwitz stellt das Buch bei den FRIAS Freiburger Horizonten vor.

Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur des Online-Magazins netzpolitik.org. Dachwitz schreibt über Themen an der Schnittstelle von digitaler Gesellschaft, Macht und Demokratie. 2024 wurde er mit dem Alternativen Medienpreis und dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Im Herbst 2025 wurde sein neues Buch für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.

Der Eintritt ist frei.

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