Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit, © Grabmal Maximilian Dortu (Foto: Stadtarchiv Freiburg)

Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit

Am 31. Juli 1849 wurde Maximilian Dortu im Alter von nur 23 Jahren "wegen Kriegsverrats" auf dem Alten Friedhof in der Wiehre hingerichtet. Sein Schicksal bewegt die Menschen in Freiburg bis heute.

Dortu wurde 1826 in Potsdam geboren. Die letzten beiden Jahre seines kurzen Lebens widmete er ganz dem Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit, zunächst in seiner brandenburgischen Heimat, ab Mai 1849 als Mitstreiter der Badischen Revolution. Nach seinem gewaltsamen Tod verklärten ihn seine Weggefährten schnell zum "Helden" und "Märtyrer", in Freiburg wurde er zu einer Symbolfigur für die revolutionäre Bewegung der Jahre 1848/49 schlechthin. Das Stadtarchiv widmet sich nicht nur den entscheidenden Stationen seines Lebenswegs, sondern zeigt auch Verbindungen zu anderen Protagonisten der demokratischen Bewegung auf und ordnet die Ereignisse in die Freiburger Revolutionschronik ein.

Besuch und Führungen

Die Ausstellung kann bis Ende Oktober zu den Öffnungszeiten des Archivs (Montag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr, Mittwoch bis 18 Uhr) besichtigt werden. Öffentliche Führungen finden an jedem ersten Mittwoch im Monat um 15 Uhr sowie auf Anfrage statt.

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